Geldanlagen für den Pflegefall

Niemand denkt gern daran, aber der Fall kann eintreten: Im Alter sind Sie plötzlich Pflegefall. Da wir immer älter werden, nimmt die Zahl der Pflegefälle zu. Andrerseits ist es so, dass die Familien nicht mehr wie früher zusammen leben und dass die Frauen andere Aufgaben übernommen haben, oft berufstätig sind. Niemand kann mehr fest damit rechnen, dass im Pflegefall die Kinder bereit und in der Lage sind, alle anfallenden Aufgaben zu übernehmen. Wer selbst berufstätig ist, hat oft gar nicht die Chance, einen Angehörigen zu pflegen. Wenn es dann notwendig wird, Pflegepersonal zu beschäftigen oder in ein Heim zu gehen, reicht oft die Rente nicht aus. Auch der Pflegeversicherung Beitrag bietet nicht immer eine ausreichende Absicherung. In solch einem Fall werden dann erst einmal die nächsten Angehörigen, nämlich Kinder und Enkelkinder herangezogen. Je nachdem, wie viel sie verdienen, können sie zur Absicherung der Kosten für die Unterbringung im Heim mit herangezogen werden.

Vorsorgen heißt, Vermögen ansparen

Wenn Sie verhindern wollen, dass Ihre Kinder eines Tages dafür bezahlen müssen, dass Sie einen angemessenen Platz im Heim bekommen, dann ist es gut, rechtzeitig vorzusorgen und sich ein kleines Vermögen anzusparen. Das kann auf verschiedene Weise geschehen. Wenn Sie rechtzeitig in Immobilien investieren, ist am Lebensende Geld aus Mieteinnahmen da, das für die Pflege genutzt werden kann. Aber auch Sparfonds, Aktien, Anleihen oder Tagesgeldkonten sind gute Möglichkeiten, finanziell vorzusorgen. Wichtig ist, sich zu informieren und dort Geld anzulegen, wo es sicher ist oder wo es zumindest nicht durch die Inflation oder wirtschaftliche Flauten zunichte gemacht wird.

Hohe Kosten im Pflegeheim

Auf keinen Fall sollen Sie denken, dass die Rente schon reichen wird. Für die Kosten der Pflege ist die Pflegeversicherung gedacht, aber Sie brauchen ja auch im Alter Wohnraum und Essen. Mit etwa 3000,00 Euro im Monat schlägt eine Unterbringung im Alten- oder Pflegeheim zu Buche, oft ist es sogar mehr. Dafür gilt es vorzusorgen.
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